Mindmovie - An Ocean Of Dreams

 

(Eigenvertrieb)

79:49 Minuten

 

„An Ocean of Dreams“, das erste Soloalbum von Achim Wierschem, ist eine überwiegend instrumental gehaltene, aber irgendwie trotzdem sehr fesselnde Angelegenheit. Eigentlich langweilt mich so was recht schnell, hier aber ist es anders: Die einzelnen Songs grenzen sich wohltuend voneinander ab, sorgen dafür, dass man sich entspannt zurücklehnen kann, und die Musik – wenn möglich sollte man das Album per Kopfhörer genießen - lässt immer wieder neue Bilder im Kopf entstehen.

Die Namen „Mindmovie“, bzw. „An Ocean of Dreams“ sind also nicht gerade unpassend gewählt. Das gilt übrigens auch für die zahlreich vorhandenen Gastmusiker auf diesem Album. Zum Beispiel geben sich die werten Kollegen von Flaming Bess bei dem ein oder anderen Song („Journey Through The Outlands“) die Klinke in die Hand.

Musikalisch klingt hier die Hauptband von Herrn Wierschem übrigens gar nicht mal so direkt durch. Bei der Gitarrenarbeit, bzw. den Soli bedient er sich vielmehr bei Pink Floyd und Mike Oldfield. Gerade der Opener „Theme For An Imaginary Mindmovie“, mit einem Zitat aus „Shine On Your Crazy Diamond”, stellt offensichtlich eine Hommage an den wohl größten Gitarristen aller Zeiten, David Gilmour, dar. Rhythmisch und atmosphärisch klingt demgegenüber ein wenig mehr elektronische Musik durch. The Alan Parsons Project ein wenig Tangerine Dream und ganz besonders Maxxess kommen mir hier am ehesten in den Sinn.

Jeder, der sich bei den genannten Bands zu Hause fühlt und für instrumentale, sehr atmosphärische, gitarrenorientierte Musik mit leichtem Hang zur Elektronik was übrig hat, sollte hier auf jeden Fall zugreifen. Spannendes Kopfkino!

 

Am Samstag, dem 07. März, stellen wir ab 21 Uhr das Album ausführlich in der TimeLapse vor.

 

TL